Baubericht: Innenarbeiten und Wassereinbruch


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beim Malern

Diese beiden Monate haben uns ganz schön gefordert: Zum einen haben wir - wie geplant - einige Innenarbeiten erledigt. Auf der anderen Seite stand aber - ungeplant - eine große Überraschung: Nach starkem Regen stand unser Untergeschoss unter Wasser!

Doch wir wollen alles der Reihe nach berichten:
Ganz nach Plan haben wir ab 17. Juni die Wände tapeziert und gemalert. Soviel Raum und Platz wie wir jetzt auf einmal unser Eigen nennen können, soviel gab es auch zu tun!

die Orgel wurde auf die Empore gehoben

 

Einen Tag haben wir auch darauf verwendet, um gemeinsam mit einem Gehilfen unseres Orgelbauers das schwerste Teil unserer Orgel in das neue Haus zu transportieren. Das "Herzstück" der Orgel wurde dann vorsichtig mit einem handbetriebenen "Gabelstapler" auf die Empore hochgehievt. Damit konnte schon dieses sensible Teil aus dem Übergangslagerraum in Rudolstadt herausgeholt werden. So war es jetzt endgültig sicher und trocken aufbewahrt, dachten wir.

Was für eine Überraschung war es dann, als einige von uns am ersten Juliwochenende von unserer Alpen-Wanderwoche zurückkamen und erfuhren, dass tags zuvor bei schweren Regenfällen Wasser in die Räume im Untergeschoss geflossen war!

Und das alles, weil die Regenrinnen und Fallrohre noch nicht angebracht waren und zusätzlich ein paar Zuleitungen nach außen noch nicht verstopft worden waren. So eine Schlamperei!

Wasser im Untergeschoss!!!

Diese und die anderen Pfützen sind jetzt zwar schon weg, doch hatte sich der Estrich und die Bodendämmung ordentlich mit Nässe vollgesogen. Fast wäre das Schlimmste passiert: Der ganze Fußboden hätte rausgehackt und neu gegossen werden müssen. Damit hätten wir etwa sechs Wochen Zeitverlust gehabt...

Doch zum Glück bekamen wir von einer spezialisierten Trocknungsfirma ein gutes Angebot. Diese hat nun schon zwei Tage lang im Untergeschoss große Warmluftgebläse laufen lassen und ist gerade dabei, systematisch Löcher in den Estrich zu bohren, in die dann heiße Luft hineingepresst wird.

In nur etwa zwei Wochen, also bis Anfang August, soll so der Fußboden wieder trocken werden. Dies ist ganz wichtig, damit sich der Marmor, den wir für den Fußboden verwenden wollen, später nicht verfärbt.

die Rampe am Hintereingang

Doch in den oberen Räumen sind die Fußbodenheizung und der Marmorboden schon fertig gelegt. Auch die Rampe für Rollstuhlfahrer am Hintereingang ist gebaut.

Zur Zeit werden vom Schlosser an den Treppen und auf der Empore die Geländer angebracht. Außerdem werden endlich die Anschlüsse der Versorgungs- und Abwasserleitungen an das Stadtnetz eingerichtet, damit sich eine Überschwemmung nicht wiederholen kann.

Wir liegen nun noch ganz knapp im Zeitplan, unsere "Pufferzeit" ist aber aufgebraucht. Das Gebäude wird trotzdem wohl rechtzeitig zur Einweihung fertig sein.

Wenn dann die Erde um das Haus herum zusammengeschoben ist, können wir vielleicht bald mit der Gestaltung der Außenanlagen beginnen. Den Termin für die Einweihung Ende September/ Anfang Oktober möchten wir gerne einhalten. Und dann soll ja nicht nur das Haus stehen, sondern drumherum auch ein angenehmes Äußeres zu bestaunen sein...

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