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Die erste Etappe ist geschafft: Längst sind
die Mauern hochgezogen und der Dachstuhl gesetzt. Und am 11. April konnten wir Richtfest feiern, denn damit ist die äußere
Hülle des Neubaus fertig gestellt. Im Rahmen der verschiedenen Ansprachen unseres Pastors, von Bruder Müller im Namen der Grundstücksverwaltung, Lothar Scheel von der Mitteldeutschen Vereinigung und dem Ausbringen des traditionellen Richtspruches mit dem Dank an die Bauarbeiter, Planer und Architekten wurde daran erinnert, dass unser Haus an einem besonderen Ort stehen wird. Denn hier stand früher ein sowjetischer Panzer: als Denkmal am Eingang zum Militärgelände der Roten Armee.
Wir hingegen werden an der Fassade zur Hauptstraße hin neben unserem Namenszug
ein großes Kreuz anbringen. Damit soll für alle Passanten auch
symbolisch eindrucksvoll erklärt werden, dass hier ab sofort die Sprache
des Friedens gesprochen wird und nicht mehr die Sprache der Gewalt. Danach wurde noch mit kräftigen Fäustelschlägen der letzte Dachnagel ins Holz gedroschen. Augenzeugen werden wohl noch lange darüber rätseln, ob er nun krumm reingehauen wurde oder nicht. Fakt ist jedenfalls: Der Bau hielt. Unsere neuen Nachbarn beobachteten neugierig aus den umliegenden Häusern das ganze Geschehen.
Unser Haus soll später dann ein Haus der offenen Türen sein. Doch bei dem herrschenden Nieselwetter war schon der Rohbau ein wirklich anheimelnder Ort für die Richtfestparty, dazu noch verlockend mit einer Unmenge kulinarischer Köstlichkeiten! Die Lokalpresse in Wort und Bild:
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